Bidirektionales Laden – Strom rein, Strom raus

Hallo, ich bins, eure Anna!

Was ist, wenn jeder sein Auto laden will, es aber keinen Strom dafür gibt? 

Hallo zusammen! Ich bin`s, eure Anna.

Wer auf unserer Website schon so ein bisschen rumgesurft ist, hat sicher schon mal den Begriff „Bidirektionales Laden“ gelesen. Ein ganz schöner Zungenbrecher, was?

Was es damit auf sich hat, ja, davon möchte ich euch heute ein bisschen was erzählen.

Eigentlich sollte das Strom tanken mit dem Auto ja keine große Sache sein. Auto parken, Stecker rein, warten und wieder losdüsen. In den meisten Fällen funktioniert das auch, ist es ja nichts anderes, als ob ich meinen Herd anmache oder den Staubsauger einstecke. Ganz so einfach ist es leider nicht.

Um das zu verstehen, müssen wir eine kleine Reise in die Vergangenheit machen. Den Erfinder von Strom an sich gibt es natürlich nicht. Eher haben sich die Pioniere der damaligen Zeit, die sich mit Elektrizität beschäftigt haben, Namen gemacht, die wir heute noch alltäglich verwenden.

So baute Allesandro Volta 1772 die erste Batterie und André Marie Ampère erforschte um 1820 den Zusammenhang zwischen Magnetismus und Elektrizität. Wir kennen deren Namen heute nur noch durch die Einheiten Volt und Ampère. Wahnsinn! Über 200 Jahre ist das jetzt schon her und heute benutzen wir jeden Tag die Früchte dieser Forschung. Egal ob als wiederaufladbarer Akku oder als Einmalbatterien. Und doch würdest du diesen Eintrag heute nicht lesen, hätte es diese Menschen nicht gegeben.

Kleine Quizfrage: Wann glaubt ihr haben Menschen in Privathaushalten Strom nutzen können? 1850? 1880? Ich war ganz schön baff, dass dieser Luxus gerade mal 100 Jahre alt ist. Und in den letzten 100 Jahren wurde daran gearbeitet, dass wir Strom jederzeit ganz normal nutzen können. Dass so gut wie jede Nutzung abgedeckt werden kann und es keine Einbrüche gibt.

Doch was hat das alles mit dem Laden des E-Autos zu tun? Ja, die Frage hab ich mir anfangs auch gestellt. Aber stellt euch vor, jeder hat um 16:30 Uhr Feierabend, fährt nach Hause und steckt sein Auto an die Steckdose. Enorme Mengen Energie werden allein in Deutschland gleichzeitig gebraucht, damit alle Batterien geladen werden können. Aktuell befinden sich noch relativ wenig Elektroautos auf deutschen Straßen. 2019 waren es gerade mal 83.175.1 Aber letztendlich wird jeder Autofahrer auf Elektro umsteigen. Und hier kommt das bidirektionale Laden ins Spiel.

Der große Vorteil dieser Funktion ist, dass ich die Batterie des Autos nicht nur vollladen kann. Nein, das ganze geht dann auch in die andere Richtung. So kann ich mein Auto sozusagen als Stromspeicher nutzen. Viele von euch kennen das sicherlich von ihrer Photovoltaik-Batterie, die den überschüssigen Strom zwischenspeichert.

Stromerzeuger werden zukünftig ein großes Interesse daran haben, den nicht genutzten Strom in E-Autos nutzbar zu machen. Das Auto steht den Großteil des Tages ja in der Garage. So können Peaks abgedeckt werden, bei denen ein großer Bedarf an Strom entsteht und die E-Autos als kleine Helferlein bringen den Nutzern sogar bares Geld. Denn dieser Strom wird zurück verkauft!

So möchten wir von POWERJames unseren Teil dazu beitragen, dass es nicht wieder 200 Jahre braucht, bis jeder die nächste Stufe der Elektroevolution nutzen kann.

Ganz schön smart, oder? Aber halt auch ganz schön spannend! In diesem Sinne, bleibt elektrisiert!

Eure Anna

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